#faktist: #Unitymedia fehlt es an #Datenschutz #Kundenhotline

Nachdem es zuletzt durch die Medien ging, dass es bei 1&1 zu einem Bußgeld in Millionenhöhe ging, weil ein unbefugter Anrufer Kenntnis zu einem Datensatz erlangt hatte und bei der Kundenbetreuung des Unternehmens allein schon durch Angabe des Namens und Geburtsdatums eines anderen Kunden weitreichende Informationen zu weiteren personenbezogenen Kundendaten erhalten konnte, möchte ich an dieser Stelle meinen Senf dazugeben.

Bei Unitymedia habe ich seit einem Identitätsdiebstahl (gähn) ein Zusatzpasswort hinterlegt, welches NIE abgefragt wird. Bei Untitymedia reicht es selbst im Jahr 2019/2020 trotz der vielen Warnungen in Medien und Presse immer noch aus, Name und Geburtsdatum anzugeben, um Vertragsänderungen zu machen.

Und dies ist kein Einzelfall!

Die haben es einfach nicht geschafft, ihre Maske so anzupassen, dass es den Mitarbeitern der Hotline ins Auge fällt, dieses Zusatzpasswort abzufragen, und grundsätzlich  überhaupt ein Zusatzpasswort für Kunden einzuführen.

Selbst eine ausserordentliche Kündigung, mit genau dieser Begründung wird abgwimmelt, zwar in eine Sicherheitsabteilung weitergeleitet, aber nicht näher betrachtet. Man nimmt sich der Sicherheitslücke nicht an.

Jetzt könnte man meinen, dies sei nicht so wild, dafür nenne ich jetzt aber eine kleine Auswahl an Beispielen, die dieses zusätzliche Passwort als Sicherheit für den nötigen Datenschutz unabdingbar machen.

In meinem Vertrag wurden kostenpflichtig Zusatzgeräte bestellt. Letztlich kommt man als Kontoinhaber erst mal für den Schaden auf.

Zuletzt änderte man meine Kontonummer, ohne mich darüber nachweislich in Kenntnis zu setzen.

Ein feines Spiel für Kriminelle, oder Stalker, die nur mal ein bisschen Ärger verbreiten wollen. Da bei Banken bei Abbuchungen nicht mehr die Namen abgeglichen werden, sondern nur die IBAN abgefragt wird, lässt sich an dieser Stelle auch die IBAN des Arbeitgebers einfügen… Welcher Stein dadurch ins Rollen gebracht wird, muss ich nicht näher beschreiben. Ich denke, es könnte sogar der Verlust des Arbeitsplatzes das Ergebnis sein, denn wie soll man beweisen, das nicht veranlasst zu haben?? Der absolute Clou ist, dass man an dieser Stelle in der Hotline, nicht mal die komplette Kontonummer genannt bekommt, welche zur Zeit hinterlegt sein soll, aus Datenschutzgründen (schmunzel)…

Hoffnungsvoll, dass Unitymedia umdenkt!

 

 

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